Hühnergötter, Hühnergott Lochsteine

Hühnergötter, Lochsteine mit natürlich entstandenen Löchern

Ein „echter“ Hühnergott oder Lochstein hat mindestens ein natürlich entstandenes Loch. Er ist manchmal ein Überbleibsel eines einst eingelagerten fossilen Seeigelstängels oder eines Donnerkeils (Belemnit Rostrum). Größere Feuerstein Hühnergötter, sogenannte "Paramoudras", werden in Norddeutschland als „Sassnitzer Blumentopf“ bezeichnet. Dies geht darauf zurück, daß sie mit einem Gewicht von durchaus 200 kg und mehr, auf der Insel Rügen gerne als Blumenkübel verwendet wurden und werden.

Die Bezeichnung Hühnergott und die Vorstellung, das Hausgeflügel gegen böse Geister schützen zu können, stammen aus einem sehr alten slawischen Volksglauben. Auf der Insel Rügen findet man auch Heute noch alte Reed-Häuser, an deren Türen und Dachrinnen hängend, an einem Seil aufgereihte Hühnergott Lochsteine, baumeln. (Auszug aus https://de.wikipedia.org/wiki/Hühnergott)
Hühnergötter kommen auch beim braunen Feuerstein vor. Selten können die Lochsteine auch aus reiner Rügen-Kreide sein.
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